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Im Menüpunkt werden Begriffe und Gegenstände aus Hamburg und Schleswig-Holstein (nicht nur) den Besuchern der Alster-Roller Seite näher gebracht.

 

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Mit Blaulicht und Martinshorn 

Sicherlich haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum die Tonfolgehörner der Polizeiwagen, der Feuerwehr oder der Rettungsdienste „Martinshorn“ genannt werden.

Hier ist die Antwort:

Mit einem Runderlass vom 07.05.1938 hat der „Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei und Feuerlöschpolizei“ ( so der offizielle Titel), ein einheitliches Warnzeichen und blaues Kennlicht für die Dienstfahrzeuge der Polizei und der Feuerlöschpolizei (heute wieder Feuerwehr), eingeführt.

Zur Geschichte:

Schon die „Ausführungsverordnung über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 03.03.1910„ schrieb ein Signal vor, das wohl als Vorläufer des „Tatü Tata“ angesehen werden muß, welches aber nur dem Kaiser zugestanden wurde. Von Polizeifahrzeugen war noch keine Rede. Lediglich die Feuerwehr durfte sich im Notfall über Geschwindigkeitsbegrenzungen hinwegsetzen und musste dabei ein Glockenspiel benutzen. Mit der stark zunehmenden Motorisierung wurde bald deutlich, dass auch die Polizei die Möglichkeit haben musste, mit einer akustischen Warnvorrichtung im Notfall Sonderrechte in Anspruch zu nehmen.

Erstmals wurde für Polizeifahrzeuge im Jahre 1925 ein optisches Kennzeichen eingeführt, um ein „ bevorzugtes schnelles Durchfahren verkehrsreicher Punkte zu gewährleisten“.

Mit dem Erlass vom 25.07.1925 wurde ein Kennzeichen eingeführt, das in etwa dem späteren Polizeianhaltestab entsprach. Dies Kennzeichen wurde in einer Steckhülse auf der Motorhaube, unmittelbar vor der Windschutzscheibe der berechtigten Polizeifahrzeuge angebracht. Die Wirksamkeit dieses Kennzeichens dürfte aber eher schlecht gewesen sein, den schon zweieinhalb Jahre später erging ein neuer Erlass, der nun erstmal ein akustische Warnzeichen in Form einer Fanfare genehmigte. Der Erlass vom 18.1.1928  betonte die „Notwendigkeit, Überfallwagen (Schnell-Patr.-Wagen) mit besonderen Warnungszeichen auszustatten, um diesen Fahrzeugen im Dienst, wenn Gefahr im Verzug ist, freie Bahn zu schaffen.“

Beide Erlasse werden in vollem Wortlaut im Anschluss eingestellt.

Die Einführung dieser Fanfare dürfte eine erheblich bessere Wirksamkeit gehabt haben, den sie setzte sich langsam sowohl bei der staatlichen Polizei, als auch bei der Feuerwehr durch. Damit war der Weg  geebnet, für ein optisches und akustische Warnsignal, zur Inanspruchnahme von Sonderrechten. Folgerichtig wurde dann mit dem Erlass von 1938 (siehe oben), das „Martinshorn“ und „blaues Kennlicht für die Dienstfahrzeuge  der Polizei und Feuerlöschpolizei“ eingeführt.  Am Rande sei auch erwähnt, dass das blaue Kennlicht schon seit 1937 in der Straßenverkehrsordnung festgeschrieben worden war. Blaulicht deshalb, weil die Warnfarben „Rot“, „Gelb“ und „Grün“ schon für die Verkehrsampeln genutzt wurde. Das Blaulicht bestand zu dieser Zeit aus einem blauen Dauerlicht (Kobaltblau), also kein Blinklicht oder Rundumlicht.

Mit dem angeführten Erlass (ebenfalls im Anhang eingestellt) von 1938, wurde nun zu dem Blaulicht ein Tonfolgesignal vorgeschrieben, das im Erlass auch Notenmäßig festgelegt wurde. Das Gerät, welches dieses Tonsignal von sich gab, erhielt schnell im Volksmund den Namen:

Martinshorn

den es noch heute führt.

Die Herkunft des Namens ist ganz einfach geklärt.

Die Herstellerfirma hieß Martin. In dem Runderlass von 1938 liegt auch hier die Erklärung.

„Genehmigt wird hiermit das Martinhorn Nr. 2097 der Deutschen Signalinstrumentenfabrik Max B. Martin in Markneukirchen“.

Richtig muß das Martinshorn also Martinhorn heißen. Natürlich war auch das blaue Dauerlicht bis in jede Kleinigkeit  genauestens festgelegt.

Dieses Dauerlicht (Kobaltblau massiv), wurde erst mit der Straßenverkehrszulassungsordnung vom 29.03. 1956 geändert. Erst jetzt schrieb der § 52 Abs. 3 erstmals „Blinklicht“ vor und der § 55 Abs. 4 änderte das akustische Warnsignal. Nun hieß es: „Eine Warnvorrichtung mit einer Folge verschieden hoher Töne muss an Fahrzeugen angebracht werden, die auf Grund des „ § 52 Abs. 3 Kennlicht führen.“

Mit dem ursprünglichen Signal haben die heutigen Warnsignale kaum noch etwas gemeinsam. Das Martinhorn Nr. 2097 aber hat alle Zeiten überlebt, es ist heute noch erhältlich und wird als besonders gut hörbar eingestuft.

von Polizeihauptkommissar a.D. Siegfried Paul


 

Deutschlands erste Unterwasser-Haltestelle

Bahnhof Jungfernstieg

So sah der Jungfernstieg-Bahnsteig zu seiner Eröffnung aus

Foto: Hamburger Hochbahn AG

U2-Bahnsteig in Richtung Hamburg-Niendorf (am rechten Bildrand ist der Bahnsteig der U4)

Foto: Oliver Scholz

Abgang zum U- und S-Bahnhof am Jungfernstieg in der Nähe der Alsterarkaden

Foto: Von Staro1

1911 wurde die Hamburger Hochbahn gegründet, 20 Jahre später feierte das Unternehmen einen seiner ersten großen Höhepunkte: Am 25. März 1931 wurde die U-Bahnstation Jungfernstieg eröffnet. Die Inbetriebnahme der Haltestelle unter den Alsterabflüssen war gleichzeitig eine Deutschland-Premiere, denn nie zuvor wurde hierzulande eine Station unter Wasser gebaut. Und auch die Rolltreppe war ein Novum im öffentlichen Raum.

Auch 1931 gab es in der Haltestelle schon Rolltreppen
Foto: Hamburger Hochbahn AG

Der Jungfernstieg war damals Teil der sogenannten Kell-Jung-Linie (Kellinghusenstraße bis Jungfernstieg), die den Hamburger Norden mit der Hamburger Innenstadt verband und damit eine schnellere Verbindung bot als die knapp 20 Jahre zuvor eröffnete Ringlinie.

Die Arbeiten waren durchaus eine Herausforderung, gebuddelt wurde am Jungfernstieg komplett in offener Bauweise. Um die Grube abzusichern, wurden in der Binnenalster Dämme aus Sand aufgeschüttet und eiserne Spundwände eingerammt. Außerdem wurden das Wasser aus der Baugrube abgepumpt und das Grundwasser abgesenkt.

Die Maßnahmen fruchteten nur teilweise - wegen schlammigen Baugrunds und Altlasten wie Findlingen und Holzpfählen konnte am 25. März 1931 auf Höhe des Neuen Walls zunächst nur ein provisorischer Bahnsteig eröffnet werden. Die Gesamtstrecke der Kell-Jung-Linie ging schließlich im April 1934 in Betrieb.

Der Presserummel war am 25. März 1931 enorm
Foto: Hamburger Hochbahn AG

Heute ist der Jungfernstieg die Haltestelle mit den drittmeisten Fahrgästen in Hamburg. Täglich passieren die Station mit den Zügen der U1, U2 und U4 mehr als 100.000 Menschen. Höher frequentiert sind nur noch der Hauptbahnhof (mehr als 180.000 Fahrgäste pro Tag) und das Berliner Tor (rund 125.000).

Die jüngste Linie, die den Jungfernstieg passiert, ist die im November 2012 in Betrieb genommene U4. Die Strecke, die die HafenCity auf direktem Wege mit Billstedt verbindet, soll im Süden noch bis zu den Elbbrücken und im Osten bis zur Horner Geest verlängert werden.

In einer Million Arbeitsstunden waren am Jungfernstieg von März 1930 bis dahin mehr als 1300 Tonnen Eisen, 3500 Tonnen Zement, mehr als 14.000 Kubikmeter Kies, 300.000 Mauersteine sowie rund 1300 Kubikmeter Holz verbaut worden.

Quelle: Internet

 


 

… ein Kleiderbügel?

 

 

Sicherlich das sind Kleiderbügel, aber diese sind nicht gemeint wenn in Schleswig-Holstein vom Kleiderbügel gesprochen wird.

 

Vielmehr ist der Kleiderbügel gemeint mit einer Länge von 963 Meter, einer lichten Höhe von 23 Meter und 21 Meter Breite. Die Scheitelhöhe des Bogens misst 69 Meter über dem Meeresspiegel.

 

 

Fehmarnsundbrücke

 

Der zirka 268,5 Meter lange Bogen hat eine Stützweite von 248 Metern und ist mit 45 Metern über der Fahrbahn höchster Punkt. 

Die Fehmarnsundbrücke ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke, die die Insel Fehmarn in der Ostsee mit dem Festland bei Großenbrode verbindet und wurde am 30. April 1963 eröffnet.

 

… mehr über die Brücke>>>


 

 

Kurze Geschichte der Verkehrsampel 

Die erste Verkehrsampel wurde am 10. Dezember 1868 in London an der Kreuzung George und Bridge Street in der Nähe des "Houses of Parliament" errichtet. Diese, von J. P. Knight erfundene Ampel war mit Eisenbahnsignal- flügeln versehen und wurde von einem Verkehrspolizisten von Hand bedient. Eine Gaslaterne an der Spitze der Ampel zeigte in der Nacht entsprechend der Stellung der Signalflügel ein rotes oder grünes Licht. Sie blieb vier Jahre in Betrieb.

 

Das erste elektrische Verkehrssignal, das rote und grüne Lampen verwendete wurde 1912 in Salt Lake City, USA installiert.

Die am 5. August 1914 aufgestellte Lichtsignalanlage in Cleveland, USA, gilt als erste reguläre Verkehrsampel der Welt.

1917 wurde das erste automatische Verkehrssignal in den USA patentiert. Im selben Jahr wurde in Detroit, USA der erste Turm zur Verkehrsregelung an einer Kreuzung aufgestellt, um das steigende Verkehrsaufkommen bewältigen zu können.

 

Die ersten dreifarbigen Verkehrsampel mit roten, gelben und grünen Lampen nahmen 1920 in New York und Detroit, USA ihren Betrieb auf.

In Europa wurden die ersten Verkehrsampeln 1922 eingerichtet, und zwar in Paris (Rue de Rivoli / Boulevard de Sebastopol) und in Hamburg (Stephansplatz).

Einige Berühmtheit erlangte die am 21. Oktober 1924 auf dem Potsdamer Platz in Berlin in Betrieb genommene Verkehrsampel.

 

Diese Ampel war ein viereckiger, drei Meter hoher Turm. Auf ihm waren eine Uhr, eine Kabine für den Schutzpolizisten und die Leuchten für den Straßenverkehr, die damals Rot, Grün und Blau (statt Gelb) sowie Weiß waren, angebracht. Dieser Turm regelte den gesamten Straßenverkehr, einschließlich der Fußgänger, die bei Weiß die Straße überqueren konnten. "Weltzeit, Signaltakt und Supervision waren in diesem Turm an zentraler Stelle vereint." (Ulrich Giersch)

Die erste Fußgängerampel in Europa wurde 1933 in Kopenhagen, Dänemark errichtet, die erste in Deutschland 1937 am Kleinen Stern in Berlin (Ortsteil Tiergarten).

Am 5.Februar 1952 wurde die erste automatische Fußgängerampel mit den bekannten "Walk" / "Don't Walk" Signalen in New York installiert.

Als Geburtsstunde der modernen Fußgängerampel mit Piktogramm gilt der 13. Oktober 1961. An diesem Tag reichte Karl Peglau, der leitende Verkehrspsychologe beim "Medizinischen Dienst des Verkehrswesens der DDR/Direktion Berlin" in Ost-Berlin, DDR seine "Neuerervorschläge", die "Leitung des Fußgängerverkehrs durch zwei zweckmäßige Männchenschemen in der Signalmaske" ein. Auf Grund des stark gestiegenen Verkehrsaufkommens und der hohen Unfallzahlen war eine Neukonzeption der Fußgängerampeln, die bis dahin nur verkleinerte Verkehrsampeln waren, notwendig geworden. Als Gestaltungsprinzipien dienten Peglau Konkretheit, archetypische Verhaltenssymbolisierung, doppelte Verhaltens-Information (Gestalt und Farbe), sowie Auffälligkeit und emotionale Ansprechbarkeit.


 

Die kleinste Fähre

Die Fähre Kronsnest ist eine kleine Personenfähre auf der BundeswasserstraßeKrückau,  welche zwischen den Gemeinden Seester (Kreis Pinneberg) und Neuendorf (Kreis Steinburg) in Schleswig-Holstein verkehrt. Der Fährbetrieb erfolgt mit einem kleinen Holzboot,

 

 

Fähre Kronsnest, Südufer der Krückau

welches mittels Wriggen über den bei Ebbe ca. 16 Meter und bei Flut ca. 40 Meter breiten Elbe-Nebenfluss bewegt wird. Bis zu sieben Fahrgäste und Räder können pro Überfahrt transportiert werden. Ein Mitführen von Kraftfahrzeugen ist nicht möglich. Die Fähre ist nach Angaben des Trägervereins die kleinste Fähre Deutschlands und einzige handbetriebene Fähre in Schleswig-Holstein. Während die Fähre Kronsnest früher eine wirtschaftlich wichtige Verbindung zwischen den beiden Gemeinden und den beiden Landkreisen darstellte, dient sie heute als Touristenattraktion und als Abkürzung für Radfahrer und Wanderer. Seit der Wiederaufnahme des Fährbetriebs am 1. Mai 1993 nutzten bereits mehr als 100.000 Personen dieses Verkehrsmittel. In Ruhezeiten warten die Fährleute auf der Neuendorfer Seite in einem umgebauten Bauwagen auf Passagiere und werden von diesen auf die Seesteraner Seite durch läuten einer Glocke und durch ein freundliches „Hol över“ herübergerufen. Diese Tradition findet sich auch in dem Namen des Bootes wieder, das bei seiner Indienststellung 1993 „Hol över“ (niederdeutsch für „hole (mich,uns) rüber“) getauft wurde. Direkt an der Fähre befindet sich ein kleines Museum Stöpenkieker, welches saisonal wechselnde Ausstellungen zu regionalen Themen wie Landwirtschaft und Fischerei, Elbe und Krückau oder auch zur Fähre selbst zeigt.

 

Zur Geschichte

 

Die Fähre war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiges Verbindungsglied innerhalb eines alten Handelsweges. Ganzjährig wurden hier rund um die Uhr Menschen, Tiere und Waren über die Krückau befördert. Der jeweilige Besitzer der auf Neuendorfer Seite direkt hinter dem Deich gelegenen Katenstelle (späteres „Fährhaus Kronsnest“)

 

 

 

Fährgastronomie

hatte das Privileg des Fährbetriebs. Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1576. Aus wirtschaftlichen Gründen musste der Fährbetrieb 1968 eingestellt werden, nachdem kaum noch jemand diese Verbindung nutzte, sondern die Menschen meist den 20 Kilometer weiten Umweg über Elmshorn – hier befand sich die nächstgelegene Brücke über die Krückau – in Minutenschnelle mit dem Pkw wählten und Freundschaften über das Telefon gepflegt wurden. Durch ehrenamtliche Mitglieder des Vereins sowie mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren der beiden beteiligten Gemeinden und ortsansässigen Firmen wurden die noch vorhandenen, aber stark verschlickten Zuwegungen in das Flussbett (sogenannte „Spechen“) wieder freigelegt und das Umfeld der Fähre rekonstruiert. Nach historischem Vorbild wurde ein neues Boot aus Eichenholz gebaut und Mitglieder ließen sich zu Fährleuten ausbilden. Mit einem großen Fest zu beiden Seiten des Flusses wurde die Fähre schließlich am 1. Mai 1993 eingeweiht und der Fährbetrieb wieder aufgenommen – als nach eigenen Angaben kleinste Fähre Deutschlands und einzige handbetriebene Fähre in Schleswig-Holstein. Seit diesem Zeitpunkt nutzen jährlich im Durchschnitt mehr als 7.200 Menschen die Verbindung. In der Saison 2009 hat die Fähre sogar 15.191 Passagiere übergesetzt. Grund war die Tatsache, dass die Fähre aufgrund der monatelangen, sanierungsbedingten Schließung des Krückausperrwerks – neben der Fähre die einzige Möglichkeit für Fußgänger und Radfahrer zwischen der Krückaumündung und dem Hafen in Elmshorn über den Fluss zu gelangen.

 

(Quelle: Internet)

 

Link zur Fähre Kronsnest >>>

  


 

Namen und Geschichten

Wer in Hamburg auf dem Irrweg ist, der hat nicht zwangsläufig Unrecht.

Die Bewohner des Durchschnitts heißen auch nicht alle Müller. Selbst die Nachbarn der Milchstraße sehen nicht etwa aus wie Aliens. Für Verwirrungen sorgen diese Hamburger Straßennamen trotzdem immer wieder.

Raboisen, Rutschbahn, Schlump – die Liste der kuriosen Namen in der Hafenmetropole ist lang.

Da die Stadt über die Jahrzehnte gewachsen ist, sind immer mehr Stadtteile hinzugekommen. Doch viele alte Namen sind geblieben. Sie stellen nicht nur Touristen, sondern auch eingesessene Hanseaten vor Rätsel.

 

Zehn Beispiele

Rutschbahn: Mitten im Stadtteil Rotherbaum stand im 19. Jahrhundert tatsächlich eine Rutschbahn von 172 Meter Länge. Sie war die Attraktion des Ausfluglokales „Auf dem Grindel“.

Großer Burstah: Schon vor 700 Jahren hieß die Straße nahe des Hafens „Up dem Burstade“, was sich aus dem alten Bezeichnungen für Bauer und Gestade ableitet. Gemeint war damit ein Damm zur Alster.

Vorsetzen: Hier war früher eine Abdichtung aus Holz vor das Ufer der Elbe gesetzt.

Schulterblatt: Eines der Wirtshäuser dort von anno dazumal zeigte auf seinem Schild das Schulterblatt eines Wales.

Duschweg: Die Straße wurde benannt nach Johan Jakob Dusch, der im 18. Jahrhundert das Gymnasium Christianeum  leitete.

Plan: Vom Niederländischen plein leitete sich der Name dieser Gasse im Stadtzentrum ab. Er bedeutet „großer Platz“.

Durchschnitt: Der Durchschnitt kreuzt die direkte Verbindung zwischen der Festungsanlage Sternschanze und der Altstadt und diente so als militärischer Durchlass.

Schlump: Eine wüste, öde Stelle mit planlos angeordneten Häusern bezeichnete dieser Name wohl früher, abgeleitet vom altdeutschen Ausdruck für „ungefähr“.

ABC-Straße: Bereits 1615 wurde dieser Name erstmals erwähnt. Er geht darauf zurück, dass die dortigen Häuser mit Buchstaben gekennzeichnet wurden. Warum das der Fall war, ist allerdings nicht geklärt.

Drehbahn: Im 17. Jahrhundert drehten Seiler hier auf Bahnen ihre Taue – ähnlich wie auf der Reeperbahn.


 

Alster- Wasser?

 

Alster-Wasser ist ein Getränk, im Kreise wird es auch als Klub-Getränk genannt, aber wo kommt es her und was ist es?

Die Herkunft ist simpel, aber dazu muss ich der Alster-Quelle vorgreifen und ein Bild des Ursprunges zeigen,

 

(Alsterquelle) (Karte, Extern von Google Maps) 

Die Alster entspringt in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg,

und ist ein 56 Kilometer langer Nebenfluss der Elbe und fließt durch Süd-Holstein und Hamburg. Der bekannteste und prägnanteste Teil der Alster ist der Alstersee, der im innerstädtischen Gebiet Hamburgs durch die Binnen- und Außenalster gebildet wird.

Das ist zwar die Alster-Quelle (Bild oben) aber nicht das Klub-Getränk denn das besteht aus folgendem …

Hierbei handelt es sich um ein Biermischgetränke, bestehend aus Bier und Zitronen-Limonade, Alsterwasser hat - trotz des Namens - (glücklicherweise) also nichts mit dem Wasser der Alster zu tun.

 


… ein Bügeleisen?

 

Die ersten Bügeleisen sind aus dem 15. Jahrhundert bekannt. Sie bestanden aus einer massiven Metallplatte mit Griff, die auf einer heißen Ofenplatte erhitzt werden.

Aus dem späten 17. und dem 18. Jahrhundert sind hohle Plätteisen erhalten, die meist aus Messing bestanden. Von der durch eine Klappe verschlossenen Rückseite her wurde eine im Feuer erhitzte eiserne Platte in den Hohlraum eingeführt, um die Sohle zu erhitzen. Solche Eisen wurden bis ins 19. Jahrhundert hinein benutzt

Im späten 19. Jahrhundert trat daneben das Kohle-Bügeleisen, in dessen vergrößerten Hohlraum glühende Kohlen oder Briketts gefüllt wurden.

Mit der Elektrifizierung des Haushalts wurde auch das Bügeleisen elektrisch beheizt, bis hin zur heutigen Form.

Das Bügeleisen, welches ich aber meine ist seit 1997 im Hamburger Hafen im Einsatz Zwölf Schiffe gehören zum modernen Typ Fährschiff 2000, der gegenwärtigen HADAG-Flotte.*

Die wegen ihres Aussehens auch „Bügeleisen“ genannten Schiffe dieses Typs werden hauptsächlich auf der HVV**-Linie 62 St.-Pauli-Landungsbrücken–Finkenwerder eingesetzt.

Wenn also von einem Bügeleisen gesprochen wird, ist die Frage „Was für ein Bügeleisen“ gar nicht so falsch.

* Hafendampfschiffahrts-Actien-Gesellschaft

** Hamburger Verkehrsverbund

 


 

Der Hamburger Gruß „Hummel, Hummel – Mors, Mors“ ist ein traditioneller, in Hamburg entstandener Ausspruch oder Ausruf, bei der eine Person eine zweite mit „Hummel, Hummel“ anspricht, die darauf „Mors, Mors“ erwidert. Es handelt sich dabei weniger um eine in Hamburg übliche Grußformel.

Der Gruß ist wohl auf den 1854 verstorbenen Wasserträger Johann Wilhelm Bentz zurückzuführen, dessen Person unter dem Spitz- und Spottnamen Hummel oder Hans Hummel zu den alten Hamburger Originalen zählte und bis heute eine bekannte und populäre Hamburger Figur geblieben ist.

Die Kinder der Umgebung liefen dem schwer beladenen Wasserträger Bentz gerne hinterher und riefen ihm den Spottnamen „Hummel, Hummel“ zu. Bentz, der sich ob der schweren Ladung nicht physisch wehren konnte, antwortete stets mit „Mors, Mors“, als Kurzform von „Klei di an'n Mors“. Letzteres wird in der Literatur gerne als nieder- oder plattdeutsche Variante von Goethes Götz-Zitat („Leck mich am Arsch“) umschrieben.

 Quelle: Wikipedia

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