Tipps und Tricks (nicht nur für Roller)

Hier findest Du pfiffige Ideen und Anregungen.

 

Das eine oder Andere ist vielleicht schon bekannt, es gibt aber bestimmt auch neues.

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Motorroller Überprüfung und Tuning

 

Dem Roller geht es oftmals wie dem Motorrad oder einem Cabriolet. Im Winter wird es eingemottet. Begeisterte Scooter-Besitzer werden dann im neuen Jahr spätestens mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kribbelig und wollen so schnell wie möglich wieder auf die Straße mit ihrem Roller. Doch bevor es in die neue Saison geht, sollte der Roller auf seinen technischen Zustand geprüft werden. Es bietet sich auch an, den Roller etwas früher startklar zu machen und eventuell anstehende Reparaturarbeiten durchzuführen.

Die ersten Checkpunkte: die Dichtheit prüfen

Ist der Roller den ganzen Winter nicht bewegt worden, sollte er nun für die Durchsicht in die Werkstatt oder Garage gerollt werden. Die erste wichtige Aufgabe ist es dann, den Boden in dem Bereich, in dem der Roller stand, auf etwaige Ölflecken zu überprüfen. Finden sich hier keine Flecken, ist das schon ein gutes Zeichen. Der Scooter sollte nun noch nicht gleich gestartet werden. Zunächst sollten die Ölstände überprüft werden.

Das betrifft das Getriebe- sowie das Motorenöl. Bei einem Zweitakter ist außerdem der Ölstand im Öltank zu kontrollieren. Es kann aber auch sinnvoll sein, zumindest das Motorenöl nach einer langen Standzeit zu tauschen. Denn über die Monate kann restlicher Kraftstoff aus dem Vergaser über den Zylinder in das Motorenöl abfließen. Das beeinträchtigt die Schmiereigenschaften des Motoröls signifikant.

Elektrik, Bremsen und Räder

Abhängig vom Alter, der Motorenart und dem Modell kann auch die Zündkerze verölen. Daher sollte auch die Zündkerze herausgedreht und einer Sichtprüfung unterzogen werden. Gleiches gilt auch für die Stecker an den Zündleitungen. Je nach Standort sollten Zündkabel und andere elektrische Leitungen auf Mäuse- oder Marderbisse überprüft werden. Im Anschluss werden die Bremsen geprüft. Durch die lange Standzeit kann sich Korrosion bilden, mechanisch bewegliche Teile setzen sich vielleicht fest.

Bremsflüssigkeit kann austreten oder Wasser angezogen haben über den Winter. Ist beim Rollen des Scooters eine Bremswirkung festzustellen, ist das ein gutes Zeichen. Wenn der Roller aber später läuft, sollte die Bremsanlage auf Nebenstraßen langsam warm gebremst werden, denn auch Bremstrommel und Bremsscheibe können Rostansetzen. Schon an den Rädern, können auch die Reifen geprüft werden. Das Alter der Reifen ist seitlich an der Karkasse in der DOT-Nummer enthalten. Außerdem ist der Reifendruck zu kontrollieren. Speichenräder können sich verziehen und müssen dann mit einer Lehre wieder eingestellt werden.

Startvorbereitungen und die ersten Motorumdrehungen

Eventuell ist nun auch die Zeit gekommen, den Luftfilter zu erneuern. Normalerweise sollte die Batterie über den Winter abgeklemmt werden, wenn der Roller die ganze Zeit über nicht gestartet wurde. In jedem Fall muss die Spannung geprüft werden. Das Starten kann etwas dauern, da sich der Vergaser eventuell erst wieder mit Kraftstoff füllen muss. Oft helfen mehrere Startversuche mit sehr wenig Gasgeben. Außerdem ist der Choke (Kaltstartklappe) aufzudrehen über den entsprechenden Bowdenzug (falls vorhanden). Läuft der Motor, sollte die ersten zehn Minuten nicht Vollgas gegeben werden. Der Öldruck muss sich erst aufbauen, sodass die Schmierung wieder ordentlich funktioniert. Abschließend wird noch die gesamte Beleuchtung auf ihre Funktion geprüft.

Ersatzteile austauschen wie Filter, Antriebsriemen oder Betriebsflüssigkeiten

Wie eingangs bereits erwähnt, kann es empfehlenswert sein, den Roller schon etwas eher aus seinem Winterlager zu holen. Nämlich dann, wenn noch wichtige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden sollen. Dann müssen Bremsbeläge und Bremsscheibe überprüft werden, eventuell sind Zündkerze und Zündkabel zu ersetzen. Auch die Zündbox oder Zündspule kann durch die lange Standzeit Schäden aufweisen. Mit zunehmenden Alter des Rollers kann auch der Vergaser erste kleinere Defekte aufweisen. Dazu gehören gerissene Manschetten (die Weichmacher dünsten mit der Zeit aus, Gummis werden porös und brüchig) und Düsen.

Darüber hinaus sollten in großen Abständen zu erneuernde Wartungsteile geprüft bzw. deren letzter Wechsel recherchiert werden. Dazu gehört das Getriebeöl, eventuell das Motoröl und auch der Antriebsriemen bei einer stufenlosen Automatik. Letztgenannter ist von den Wartungsintervallen mit einem Steuerriemen von einem Auto zu vergleichen. Abschließend können noch die Stoßdämpfer am Hinterrad und der Vordergabel geprüft werden. Auch hier tritt im Lauf der Zeit gerne das Öl aus. In Motorradwerkstätten kann das Hydrauliköl schnell wieder aufgefüllt werden. Ist der Werkstattbesuch nicht zu vermeiden, bietet sich auch der Bremsflüssigkeitswechsel an. Außerdem sollte auch geprüft werden, ob eine neue Hauptuntersuchung (TÜV) fällig ist.

Ob selbst oder Werkstatt - preiswerte aber hochwertige Ersatzteile verwenden

Bei einigen der fälligen Reparaturarbeiten kann ein Werkstattbesuch unumgänglich sein. Doch ob die Reparaturen nun selbst oder durch eine Werkstatt durchgeführt werden, bei den Ersatzteilen lässt sich viel Geld sparen, ohne auf hochwertige und langlebige Teile zu verzichten. Auch mit einem notwendigen Werkstattbesuch macht das Sinn, denn so ist stets gewährleistet, dass die Verschleißteile nicht nur preiswert, sondern eben auch hochwertig sind. Immer mehr online Händler spezialisieren sich auch auf Motorroller und bieten ein fast genau so gutes Angebot, wie z.B. die Autoteile Händler, die als Vorreiter der Branche gelten. Die Webseite www.Ersatzteilekauf24.de ist dafür ein gutes Beispiel. Hier werden nicht nur hochwertige und preiswerte Ersatzteile angeboten. Auch das Sortiment an sich wird ständig ausgeweitet und wird womöglich bald auch zahlreiche Teile für Motorroller beinhalten.

Jetzt geht es in der neuen Rollersaison langsam auf die Straße

Wenn es dann in die neue Saison geht, ist noch die Motorradbekleidung einschließlich des Helms zu überprüfen. Die ersten Fahrten sollten besonnen und ruhig durchgeführt werden, um eventuell weitere Schäden zu erkennen. Darüber hinaus muss der Fahrer auch erst wieder ein Gefühl für seinen Roller bekommen. Wird der Scooter wie beschrieben vor jeder neuen Saison einem ausführlichen technischen Check einschließlich notwendiger Instandhaltungsreparaturen unterzogen, sind meist nur wenig Arbeiten nötig und die Kosten halten sich in einem niedrigen Bereich.

 


Erste Hilfe leisten – so geht es

Für viele eine Albtraum-Vorstellung: Als Ersthelfer an einen Unfall kommen

W&B/Martina Ibelherr

Jeder der in Deutschland den Führerschein gemacht hat, hat ihn einmal absolviert: Den Erste-Hilfe-Kurs. Dennoch ist es für viele die Albtraum-Vorstellung schlechthin: Man kommt als Ersthelfer an einen Unfall und weiß nicht so recht, womit man beginnen und was man tun soll.

Unsere Tipps können natürlich keinen Erste-Hilfe-Kurs und schon gar nicht praktische Übungen in Erster Hilfe und Wiederbelebungsmaßnahmen ersetzen. Sie sollen Ihnen aber einen ersten Überblick geben und eine Motivation sein, Ihre Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen.

Zahlreiche Rettungsdienstorganisationen bieten Kurse in erster Hilfe an, bei denen Sie nicht nur Wissenslücken schließen, sondern mithilfe von Puppen auch die praktische Umsetzung trainieren können. Das kann helfen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen. Denn wichtig ist im Notfall vor allem, dass Sie etwas unternehmen. Merken Sie sich daher vor allem auch die Notrufnummer 112.

Denn zu den ersten Maßnahmen gehört es, die Unfallstelle abzusichern und gegebenenfalls weitere (professionelle) Helfer zu alarmieren. Anschließend – beziehungsweise bei Anwesenheit mehrerer Helfer währenddessen – sollte falls notwendig unverzüglich mit der Wiederbelebung (Mediziner sprechen auch von Reanimation) begonnen werden.

Selbsteinschätzung ist das Eine, tatsächliches Können das Andere. 72 Prozent der Deutschen trauen sich zu, Erste Hilfe zu leisten, ergab eine Umfrage des ADAC und des Deutschen Roten Kreuzes. Befragt nach den konkreten Maßnahmen, kannte jedoch nur etwas mehr als ein Drittel die richtigen Schritte einer Wiederbelebung bei Kreislaufstillstand.

Vielleicht trägt dazu auch bei, dass die Empfehlungen in den vergangenen Jahren mehrfach geändert wurden. So raten die Leitlinien des Europäischen Rates für Wiederbelebung nicht mehr, bei bewusstlosen Personen den Puls zu kontrollieren, weil dies zu unsicher ist und nur unnötig Zeit kostet. Stattdessen soll nur die Atmung überprüft werden; wer nicht atmet, hat in aller Regel auch keinen Pulsschlag.

Geändert hat sich auch der Stellenwert der Beatmung bei Kreislaufstillstand. Die Herzdruckmassage ist immer mehr als wichtigste Ersthilfe in den Vordergrund gerückt. Dennoch gilt weiterhin: Wer dies beherrscht, soll dem Bewusstlosen nach je 30 Druckstößen zwei Atemspenden von Mund zu Mund oder Mund zu Nase geben. Wer es sich nicht zutraut oder sich ekelt, sollte aber keinesfalls auf die Herzdruckmassage verzichten. Denn der Betroffene hat noch Sauerstoff im Blut, der durch das Drücken mit dem Blut in den Körper verteilt wird.

Erste-Hilfe-Faltplan: Die wichtigsten Schritte auf einen Blick

Die wichtigsten Schritte, mit denen Sie Bewusstlosen womöglich das Leben retten, Unfallopfer aus dem Gefahrenbereich bringen und Schockpatienten helfen, finden Sie in unserem Faltplan (unten), den Sie herunterladen, ausdrucken und ständig bei sich führen können.

Einen Erste-Hilfe-Kurs ersetzt die kleine Merkhilfe jedoch nicht: Wer in der Stresssituation eines Notfalls richtig reagieren will, sollte dies immer mal wieder unter Anleitung üben.

Erste Hilfe-Faltplan zum Download

               

in Kooperation von ADAC und Apotheken Umschau herausgegeben 


 

Scheinwerfer einstellen

Damit ein Optimales Sichtverhältnis auch in der Dunkelheit geben sind, ist eine perfekte Ausleuchten der Straße von Vorteil. Dazu sollte der Scheinwerfer des Motorrollers richtig eingestellt sein.

Das Einstellen des Scheinwerfers kann durch eine Fachwerkstatt mittels eines Testgerätes justiert werden, es gibt aber auch die Möglichkeit das selbst relativ einfach durchzuführen. Um die Einstellung vornehmen zu könnten sollte der Motorroller den richtigen Reifendruck haben. Werkzeug, zum Einstellen des Scheinwerfers, ein Bandmaß, eine zweite Person, eine gerade Wand mit genug Platz davor und eine Kreide wird für die Justage benötigt.

Der Motorroller muss so aufgestellt werden das der Abstand vom Scheinwerfer zur Wand 5 Meter beträgt. Dabei sollte der Roller im rechten Winkel zur Wand stehen. Auf der Wand kann nun die Achse senkrecht aufgezeichnet werden.

 
Eine Person sollte sich nun auf dem Motorroller befinden und es halten, es darf nicht auf dem Hauptständer stehen. Mit dem Bandmaß ist der Abstand vom Boden bis zur Mitte des Scheinwerfers festzustellen. Dieser Abstand wird nun auf die Wand entlang, der eingezeichneten senkrechten Achse übertragen und mit einem horizontalen Strich markiert.

Unterhalb des ersten horizontalen Strichs ist 5 cm weiter darunter ein weiterer waagerechter Strich zu ziehen.

Beim jetzigen einschalten des Abblendlichtes sollte die Hell-Dunkel-Grenze genau auf dem unterem horizontalem Strich liegen. Schaltet man um auf Fernlicht, muss sich der hellste Punkt des Lichtstrahles auf der oberen Markierung befinden, genau dort, wo sich horizontale und vertikale Achse sich treffen.
 

Eine kleine Zündkerzenkunde

Grundlagen Zündkerzen

Die Zündkerze spielt im Ottomotor eine wesentliche Rolle. Sie ist für die Entflammung des Luft-Kraftstoff-Gemisches verantwortlich. Die Güte dieser Entflammung beeinflusst viele Faktoren, die für den Fahrbetrieb und die Umwelt von enormer Bedeutung sind. Hierzu gehören etwa Laufruhe, Leistungsfähigkeit und Effizienz des Motors ebenso wie der Schadstoffausstoss.

Bedenkt man, dass eine Zündkerze zwischen 500 und 3500 Mal pro Minute zünden muss, wird klar, wie groß der Beitrag einer modernen Zündkerzentechnik etwa zur Einhaltung aktueller Schadstoffnormen und zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs ist.

Temperaturverhalten von Zündkerzen

Individuell zugeschnitten auf die unterschiedlichen Motorkonstruktionen und Fahrbedingungen muss eine zeitgemäße Zündkerze sein. So kann es eine Zündkerze, die in allen Motoren problemlos funktioniert, nicht geben.

Da die Temperaturentwicklung der jeweiligen Motoren im Brennraum unterschiedlich ist, braucht man Zündkerzen mit unterschiedlichen Wärmewerten. Ausgedrückt wird dieser Wärmewert durch die so genannte Wärmewertkennzahl. Diese Wärmewerte stellen eine auf Elektroden und Isolator gemessene, jeweils der Motorbelastung entsprechende, mittlere Temperatur dar.

 

 

Die Wärmewertkennzahl stellt eine auf Elektroden und Isolator gemessene, jeweils der Motorbelastung entsprechende, mittlere Temperatur dar

Das optimale Temperaturfenster für Zündkerzen

Zündkerzen benötigen ein spezielles Temperaturfenster, um optimal arbeiten zu können. Die Untergrenze dieses Fensters liegt bei 450 °C Zündkerzentemperatur, der so genannten Selbstreinigungstemperatur. Ab dieser Temperaturschwelle werden angesammelte Rußpartikel auf der Isolatorspitze verbrannt.

Liegt die Betriebstemperatur dauerhaft darunter, können sich elektrisch leitende Rußpartikel ablagern, bis die Zündspannung über die Rußschicht auf die Fahrzeugmasse abfließt, statt einen Funken zu bilden.

Ab einer Zündkerzentemperatur von 850 °C erhitzt sich der Isolator so stark, dass es an seiner Oberfläche zu unkontrollierten Zündungen kommen kann, den Glühzündungen. Solche unkontrollierten, abnormalen Verbrennungen können zu Motorschäden führen.

 

Zündkerzen benötigen ein spezielles Temperaturfenster, um optimal arbeiten zu können

 

Zündkerzenvergleichstabelle

BOSCH alt

BOSCH neu

BERU alt

BERU neu

Champion

NGK

W 145 T 1

W8A

145/14

14-8A

H88

B5HS

W 175 T 1

W7A

175/14

14-7A

L85 v H88

B6HS

W 175 T 2

W7C

175/14/3

14-7C

N88

B6ES

W 225 T 1

W5A

225/14

14-7A

L85 v H88

B7HS

W 240 T 1

W4A1

240/14

14-5A

L81

B7HS

W 260 T 1

W3AC

260/14

14-4A1

L4G

B8HS

 

und noch ein Tipp aus dem Archiv:

Einen Zündkerzen - Tipp aus dem Jahr 1959, der in gewisser Weise auch heute noch seine Gültigkeit hat!

Die Zündkerzen lassen sich zuweilen nur unter größerem Kraftaufwand herausschrauben, weil sich das Kerzengewinde unter dem Einfluss der hohen Temperatur festgefressen hat. Meist liegt es daran, dass beim Einschrauben etwas Fett oder Öl auf das Gewinde gegeben wurde, in der Annahme dadurch ließe sich die Kerze später wieder leicht lösen.
Falsch gedacht, denn das ist ein Trugschluss!
Das Fett oder Öl verbrennt bei der im Zylinder herrschenden hohen Temperatur und hinterlässt äußerst gut haftende Rückstände, die das normalerweise einfache Herausschrauben erschweren.
Um das zu vermeiden, wurde damals empfohlen, das Kerzengewinde vor dem Einschrauben mit einem Lappen sorgfältig von allen Fett- und Ölrückständen zu reinigen und dann etwas Graphit aufzutragen. Jede Bleistiftmine eignet sich als " Rohmaterial" mit der Minenspitze über die Gewindegänge der Kerze "rubbeln". Auf diese Weise wird ein Festsetzen der Kerze verhindert und sie lässt sich später ohne besondere Gewaltanwendung wieder herausschrauben.

Wer aber hat im Zeitalter der Kugelschreiber, Eddingstifte und PCs noch einen richtigen Bleistift in seiner Werkzeugkiste?
Darum an dieser Stelle ein Tipp:
Auf das gereinigte Kerzengewinde ein wenig Kupferpaste aus der Tube verteilen und die Kerze lässt sich locker rein- und nach langer Fahrzeit auch locker raus schrauben.

Alle Angaben ohne Gewähr. 

 


 Seitenständer Unterlage

Wer kennt es nicht - der Roller soll abgestellt werden aber der Untergrund ist zu weich - Sand, Kies oder eine Wiese - der Seitenständer sackt in den Untergrund und auf dem Hauptständer neigt sich der Roller auch zur Seite.

Ein Unterleger unter dem Seitenständer schafft Abhilfe, die von Louis, Polo, etc. kennt jeder..... nur hat er Ihn auch?

Besser ist die Alternative größere Unterlage aus Metall (Aluminium) oder Holz anfertigen und im Gepäck mitführen. Wer sich nicht viel Mühe bei der Herstellung machen will, kann auch einfach bei IKEA einkaufen gehen. Die Schneidunterlage LEGITIM ist auch eine prima Seitenständer Unterlage. 1,99 Euro für das Brett aus Polyethylen.

Mit 340x240x10 mm ist sie klein genug um im Gepäck nicht weiter zu stören. Gleichzeitig aber auch groß genug, um die Belastung vom Seitenständer auf den Untergrund großflächig zu verteilen. Die Größe könnt Ihr anpassen, so dass der Unterleger in das vorgesehenen Stau fach passt. (Stichwort Säge)
Die Schneidunterlage aus Polyethylen ist somit stabil genug für die Belastung, aber leicht genug um nicht unnötiges Gewicht mit sich zu schleppen. Eine Platte aus Aluminium mit der gleichen Fläche wäre deutlich schwerer. Ein Problem bleibt natürlich auch bei der Schneidunterlage: Wer hebt sie einem auf und packt sie ins Gepäck wenn man losfahren will? Die Lösung ist so einfach wie genial und man benötigt nur einen kleinen Bohrer (4-6 mm sind bereits völlig ausreichend), etwas Paketschnur oder vergleichbares und noch eine Schere oder ein Messer. Mit einem kleinen Bohrer (4-6 mm) wird ein Loch in die »Unterlage« gebohrt. Durch dieses Loch wird anschließend die Paketschnur oder vergleichbares gefädelt. Sie ist bekanntlich stabil, reißfest und preiswert – außerdem in fast jedem Haushalt vorhanden. Weil man nicht ständig die Schnur beim Aufsteigen festhalten kann, sollte sie sich am Roller selbst irgendwo befestigen lassen. Daher soll sie so lang sein, dass die Paketschnur oder vergleichbares als Schlaufe über den Griffgummi gelegt werden kann.
Durch die Länge ergibt sich auch die Möglichkeit fürs Handling vor dem Abstellen der Maschine. Die Unterlage wird einfach an der Schnur vom Roller aus sitzend positioniert.

Seitenständer Unterlage bei der Anwendung auf einem Parkplatz mit Kies bei, SUZUKI AN650

Wenn man schließlich wieder wegfahren will, kann man die Unterlage einfach wieder an der Schnur nach oben ziehen. Nach dem Aufheben wird die Schnur übrigens einfach um die Unterlage gewickelt, dann ist die Unterlage auch schon aufgeräumt.

Der Ideale Aufbewahrungsort Handschuhfach beim SUZUKI AN650

Untergebracht wird Sie im Handschuhfach des Roller, denn da kommt man nach Ankunft und auch vor beziehungsweise während der Abfahrt ja sehr einfach ran.


Zündkerzenwechsel

Wer kennt es nicht - die Zündkerze muss gereinigt oder ausgewechselt werden?

Bei so manchem Roller werden lange zierliche Hände benötigt und schmutzig werden selbige auch. Jetzt gibt es Abhilfe - mittels eines Stück Schlauch werden die Finger nicht schmutzig und das herausdrehen und einschrauben der neuen bzw. gereinigten Zündkerze wird erleichtert.

Benötigtes Material, was jeder leicht auf dem Schrottplatz oder bei sich in der Schrauberwerkstatt herumliegen hat und sich besorgen muss, ist ein Stück Schlauch von ca. 10 cm Länge welcher über den Isolator der Zündkerze passt.

 

 

Das herausdrehen bzw. einschrauben wird zum Kinderspiel.

 


 

Zündkerzenbox

Wer kennt es nicht? Wir sind mit unserem Roller auf Tour und irgendwann gibt die Zündkerze ihren Geist auf. Natürlich haben wir eine Ersatzzündkerze dabei. Wir finden sie auch irgendwann im Topcase zwischen anderen Utensilien oder gar zwischen dem Bordwerkzeug. Meist ist die Elektrode dann "verballert" und muss neu justiert werden. Hier die Abhilfe: Wir besorgen uns im Discounter ein Röhrchen Calcium-, Magnesium- oder Multivitamintabletten. Die Hülle kürzen wir auf 78 mm. Aus dem Deckel entfernen wir den Pfropfen mit dem Entfeuchter-Salz. Achtung, das sind kleine Kügelchen, die sich gerne in der weiteren Umgebung verteilen! In den Deckel passt nun - wie dafür gemacht - eine Zündkerze und lässt sich mit der Hülse verschließen.
Nie wieder ohne funktionierende Ersatzkerze.


 

 

Warnblinkanlage Nachrüsten(Pannenblinker)

Eine Warnblinkanlage ist am Roller mindestens so wichtig wie die Hupe oder der Rückspiegel; dient sie ja dazu den nachfolgenden Verkehr zu warnen und sich auch selber abzusichern, wenn man unversehens am Straßenrand gestrandet ist. Nachrüsten kann man seinen Roller mit Warnblinkanlagen z.B. von Hein Gericke oder Louis bereits ab ca. 30 - 40 Euro. Die Montage ist selbst für Laien keine große Schwierigkeit.
Wer lieber selber bastelt, hier einige kleine Bauanleitungen

Bauteile:
· 1 Schalter für die Warnblinkanlage (Typ ist euch überlassen!)
· Kontrolllampe Warnblinker ( 12 Volt )
· 2 Dioden P 600 A
· Kabel, Lötzinn je nach Bedarf

Werkzeug:
· Seitenschneider
· Zange
· Lötkolben
· Multimeter oder Prüflampe

 

 


Bauanleitung:
Man nimmt das Kabel, welches vom Blinkerrelais zum Blinkerschalter am Lenker geht und klemmt da noch ein Kabel dazu. Dieses schließt man an einen Schalter an (mit dem man die Warnblinkanlage ein und ausschalten kann). An den anderen Anschluss des Schalters macht man 2 Kabel dran. An jedes dieser Kabel lötet man eine Diode (600A oder vergleichbar; min 30V / 4A). Auf die richtige Einbaurichtung achten (siehe Plan)! Ans andere Ende der Diode lötet man wieder ein Stückchen Kabel.
Ach ja...nicht vergessen; die Freien Enden der Diode und die Lötstellen gut isolieren (entweder mit Schrumpfschlauch, wenn man keinen hat tuts Isolierband auch). Eines dieser Kabel schließt man an das Kabel des rechten Blinkers mit an, das andere an den linken Blinker.........Fertig!


 

 

Pannenblinker Umbau SUZUKI (Betrieb mit und ohne Zündung)

(SUZUKI Burgman AN 650 K6, bei späteren bzw. früheren Modellen ist es identisch)

Umbauten erfolgen auf eigenes Risiko, für Schäden an der Elektrik KEINE Haftung

Was ist mit dem Pannenblinker, wenn der Motor nicht läuft?

Nichts, denn der Pannenblinker funktioniert nicht ohne Zündung und mit Zündung ist die gesamte Beleuchtung wie Scheinwerfer und Rückleuchten  angeschaltet und die Batterie ist rasch leer, oder mit Standlicht wobei das Standlicht beim AN650 nur in Verbindung mit der Lenkersperre funktioniert.

Die Funktionsweise der Original Schalter am Lenker bleiben wie gewohnt erhalten und werden nicht verändert.

Bei etwas Geschicklichkeit wird für den Umbau ca. 2 Std. benötigt.

Material:

  • 1 Wechselschalter (on/on)
  • 3 Kabelschuhe (einfach)
  • 1 Kabelschuh Doppelstecker
  • ca. 0,75 - 1,00 Meter Kabel 0,75 cm² (einadrig)
  • Schrumpfschlauch (Isolierband geht auch)
  • 2 - 3 Kabelbinder

Bei arbeiten an der Elektrik immer die Fahrzeugbatterie abklemmen bevor es ans Werk geht.

WICHTIG: immer erst den Minuspol (-)

Lenker Verkleidung und die Abdeckung demontieren, Handschuhkasten öffnen und Abdeckung des Sicherung faches entfernen.

Montage des Schalter:

Den Wechselschalter habe ich darum ausgewählt, damit bei abgestellten Roller kein Unfug mit dem Blinker bzw. Pannenblinker gemacht werden kann, denn die Funktionsweise der Schalter sind und bleiben weiterhin in Funktion. Der Einbau erfolgt im großen Handschuhfach, da dieses abgeschlossen werden kann. Bei Bedarf umschalten und die Funktion des  Pannenblinkers ist auch bei ausgeschalteter Zündung gegeben.

Einbauort des Wechselschalter:

Oberseite des Handschuhkasten neben der Bordsteckdose

(Das Handschufach ist leider etwas schmutzig)

 

 Der Wechselschalter (ON/ON)


Anschlüsse am Schalter:

1 Klemme zum Blinkrelais

2 Stromversorgung (Original von der Zündung)

3 Stromversorgung (Dauerstrom)

Den Kabelschuh (roter Pfeil) der Werksseitig mit einem Klebestreifen an der Zuleitung zur Steckdose befestigt ist, wird mit Dauerstrom versorgt (10 A) mit einem Doppelstecker wird hier die Kabelverbindung zum Schalter (Klemme 3) hergestellt. Wer möchte kann jetzt auch die Steckdose mit Dauerstrom versorgen um den Handy Akku etc. bei abgestelltem Roller aufzuladen. Zwei weiter Kabel auf einer Seite jeweils mit einem Kabelschuh versehen und vom Schalter (Klemme 1 und 3) sauber verlegt zum Sicherungskasten führen und befestigen (Kabelbinder).

Weiter geht es beim Sicherungskasten, welcher aus der Halterung genommen werden muss (eingesteckt) damit das Blinkrelai entfernt werden kann und etwas mehr Platz zur Verfügung steht.

Es gibt zwei Kabelverbindungen zum Relai:

1. Stromversorgung, braunes Kabel (siehe Pfeil) über Zündung

2. Anschlußleitung (hellblau) zu den Schaltern am Lenker für Blinker links/rechts und Pannenblinker

  • braunes Kabel durchtrennen und die Kabelenden mit dem Wechselschalter verbinden.
  1. Das Kabelende welches aus dem Kabelbaum herauskommt (+) mit der Klemme 2 am Wechselschalter verbinden.
  2. Das Kabelende welches vom Relais kommt mit der Klemme 1 am Wechselschalter verbinden.

Die Kabelverbindungen habe ich mit Weichlot gelötet und im Anschluss mit Schrumpfschlauch Isoliert.

Nachdem die Kabelverbindungen hergestellt und isoliert sind, eine letzte Sichtprüfung und die Batterie anklemmen. Prüfen der Funktionen, Blinker und Pannenblinkers, wenn alles funktioniert, Zusammenbau des Rollers.

Mit der Sicherung auf die der Pfeil zeigt, ist die Dauerstromversorgung abgesichert. (10A)


USB-Steckdose in das Fach neben der vorhandenen Steckdose einbauen.

Bei meinem Piaggio Xevo 125 musste dazu die vordere Verkleidung demontiert werden.

Dabei sah ich, dass ich von unten an die Kontakte der vorhandenen Steckdose anschließen kann, ich brauchte nur 2 Steckkontakte mit Abzweiganschluss kaufen.

 

Die neue USB-Steckdose montieren dauerte ca. 30 Minuten erledigt.

 

Leider leuchtete die USB-Steckdose nun ständig, so geht das nicht, das kann mir ja die Batterie leer machen.

Mein Entschluss: Da muss ein Schalter zwischen, bei A-Z Autoteile kaufte ich einen Kippschalter.

Heute morgen machte ich mir erst einen kleinen Schaltplan und der sah so aus:

 

Das Fach hatte ich heraus gehebelt so weit es ging, die Bohrung Ø 12 mm für den Schalter war schnell in die rechte Seite des Faches gebohrt. Das Fach dann wieder zurück drücken und von außen den Schalter einschrauben. Die Kabel mit entsprechenden Steckkontakten versehen und gemäß oben angegebenem Schaltplan anschließen, das war alles in kurzer Zeit erledigt.

 

Die USB-Steckdose anschrauben, das hieß Bohren, irgendwie schaffte ich das auch.

Sicherung für die Steckdose wieder einschieben und dann prüfte ich meine Tätigkeit und war mit mir zufrieden.

 

Anleitung und Bilder: Heinz Lauterbach (Rollerheinz) 

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